Jugendcamp 2009
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Jugendcamp 2009 – Intensivtraining meets Party!
Am Freitag, den 29.5.09 reisten die ersten fünf Jugendlichen zum diesjährigen Jugendcamp im Hause Wehnes an. Aufgeregt machte auch ich mich auf zu meinem ersten Jugendcamp nach – keine Ahnung – mindestens 10 Jahren. Diesmal stand ich auf der anderen Seite, ich war der Jugendwart, der Erwachsene, der Betreuer, für so viel verantwortlich!!! Ausgerechnet ICH habe mich bereit erklärt zu kochen, wer kam denn auf die Idee… ach ja, ich selbst! Naja, es wird schon gut gehen. Kerstin ist ja auch noch da. Und im Notfall bestellen wir ne Pizza. All das ging mir durch den Kopf, als ich von Gerolsheim nach Kandel gondelte. Aber dann kam alles anders… besser!!! Die Kids waren alle total nett, offen, super hilfsbereit und selbstständig! Beim Abendessen wurden erste Erfahrungen ausgetauscht, ein Tischdienst vorgeschlagen und Pläne für das Wochenende geschmiedet. Abends hatten wir dann zusammen viel Spaß: Tischtennis, Kicker oder Billard, das Reiterstübchen ließ keine Wünsche offen. Es wurde sogar gesungen, Französisch im Kollektiv gelernt und Deutsch-Lektüre gelesen. Zu später Stunde verkrochen wir uns in unsere Schlafsäcke. Die erste, die schlief war ich!
Aber am Morgen waren alle wieder fit und nach dem Frühstück stießen auch die übrigen drei Jugendlichen zu uns zur allgemeinen Lagebesprechung mit Oli. Es wurden zwei Gruppen gebildet und intensive Basisarbeit betrieben. Seitengänge, Durchlässigkeit und noch mehr Seitengänge. Olivers ruhige Art und sein Talent, alles in einfachen Worten auf den Punkt zu bringen, kam bei den Jugendlichen gut an. Alle arbeiteten fleißig mit ihren Pferden, wobei auch viel Wert auf „Horsemanship“ gelegt wurde, sprich einen fairen Umgang mit dem Partner Pferd. Vielleicht in der Hoffnung, diesen wilden Haufen Teenies müde für die Nacht zu machen, legte Oli abends noch einige Stunden Theorie ein. Aber die Rechnung ging wohl nicht ganz auf, denn als ich am nächsten morgen nach einer Nacht im heimischen Bett zum Frühstück wiederkam, fragte ich nach einem Blick durch das Reiterstübchen nur: „Oh, habt ihr gestern eine Party gefeiert?“ Worauf man mir freudestrahlend antwortete: „Ja, und wir haben schon alles aufgeräumt!“ Naja…
Sonntags wurde dann vermehrt auf einzelne Disziplinen hin trainiert. Viele interessierten sich für Trail, andere für den fliegenden Wechsel. Wir haben alle viel mitgenommen, auch ich, die mit riesen Rhabarberohren am Rand stand. Am Ende des Tages hatten sich die Jugendlichen mit der Hilfe von Simone Reber (Mama) noch ein kleines Dankeschön einfallen lassen: Kerstin bekam einen Blumenstock und Oli „Nervennahrung“ in Form von Schokolade. Daran möchte ich mich an dieser Stelle auch noch einmal anschließen: Vielen vielen Dank für alles an die ganze Familie Wehnes und alle, die dazu beigetragen haben, dass mein erstes Jugendcamp als Jugendsprecher so gut gelungen ist! Auch an die lieben Mamas, die fleißig Kuchen gebacken und Fotos geknipst haben, an Mechthild, die ihr Pferd zur Verfügung gestellt hat und die Großeltern Wehnes, die überall mit angepackt haben.
Und damit die Jugendarbeit noch besser wird, haben wir jetzt auch einen Jugendsprecher: Julian Mai wird in Zukunft mein und euer Kontaktmann sein und mit mir gemeinsam eure Interessen vertreten. Ich freue mich auf eine gute Zusammenarbeit. Wir hatten schon einige gute Ideen, die nur darauf warten, in die Tat umgesetzt zu werden!
In diesem Sinne:
Bis bald!
Eure Danny
PS: Das mit dem Essen, hat glaube ich auch geklappt, oder?
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