Die wichtigste Philosophie ist "das zu verarbeiten, was das Pferd mir anbietet".
Bei der Ausbildung meine Pferde ist mir wichtig, daß in der Grundausbildung neben einem hohen Maß an Gymnastizierung und damit auch Rittigkeit eine Vertrauensbasis zwischen Pferd und Reiter geschaffen wird. Bei mir kann es durchaus auch mal ein paar Wochen länger dauern, bis das Ziel erreicht wird. Das tut den jungen Pferden gut, und das Ergebnis ist umso sehenswerter.
Wenn ich junge Pferde auf Turnieren vorstelle, liegt mir viel daran, ihnen die nötige Zeit zu geben, sich in ihren
neuen Job einzufinden.
Viele meiner Showpferde werden erfolgreich von ihren Besitzern nachgeritten und mir ist es wichtig, dass
dies auch funktioniert.
Es kommt vor allem darauf an, in der Show nie mehr von einem Pferd zu verlangen, als es zur Zeit in der Lage ist
zu geben.
Daher frage ich immer nur die Leistung ab, die ich auch zuhause problemfrei von ihm kriegen kann.
Meinen Schülern empfehle ich, durchdacht zu reiten und somit Fehler, die allzu schnell zu einem "showmüden" Pferd
führen zu vermeiden.
In meinem Unterricht lege ich großen Wert darauf, dass dem Reiter die "Denkweise" des Pferdes klar wird und versuche
jedem Schüler das Handwerkzeug, das man braucht, zu vermitteln, um sein Pferd gesund zu erhalten und mit ihm zu einem Team zu werden.
Jeder meiner Schüler lernt, wie man ein Pferd gymnastiziert, wie man Manöver korrekt vorbereitet und wird in meine
Philosophie über das Miteinander zwischen Mensch und Pferd eingeführt.
Manchen ist das zu mühselig - eine reine Bedienungsanleitung ist die bequemere Variante - doch meine Erfahrung zeigt,
dass es mit dieser Methode sowohl dem Reiter, als auch dem Pferd langfristig besser geht.
Meine Schüler sollen in der Lage sein, auch ohne dass ich auf jedem Turnier als Coach dabei bin, mit Ihrem Pferd
erfolgreich zu sein und Probleme ("Mein Pferd wechselt nicht mehr!") lösen zu können - ich möchte
PFERDEMENSCHEN aus Ihnen machen. |